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Die Bi Queichtal selbst hat ihren Sitz in Annweiler, besteht seit 17 Jahren und hat z. Zt. Rund 250 Mitglieder.

Satzungsgemäß setzt sich die BI Queichtal „Für den Erhalt des Queichtals, ge-gen den vierspurigen Ausbau der B10“ ein. Aus dieser Präambel leiten sich folgende wesentliche Ziele der BI ab: Verhinderung des 4-spurigen autobahngleichen Ausbaus der B10 mitten durch das Biosphä-renreservat Pfälzerwald/Nordvogesen.

Schutz von Mensch, Umwelt und Natur vor den negativen Auswirkungen des B10-Ausbaus und den daraus sich ergebenden zunehmenden Verkehrsbelastungen insbesondere auch durch den LKW-Transitverkehr mit seinen negativen Auswirkungen auf den Klimaschutz durch dessen immense Lärm- und Schadstoffemissionen. Deshalb kämpfen wir seit Bestehen der BI auch gegen den LKW-Transitverkehr, der unserer Auffassung nach auf einer europäischen Transversalen mitten durch ein Biosphärenreservat nichts zu suchen hat. Zumal das Biosphärenreservat Pfälzerwald/Nordvogesen von Autobahnen regelrecht eingekreist ist (A8, A6, A65, F-A35, F-A4), wobei die A6 und die französische A4 bereits durch die EU eigens als europäische Transitstrecken (TEN-Netz) definiert sind.

Parallel fordern wir seit Jahren, dass die parallel zur B10 verlaufende Queichtalbahn durch Re-Installation des 2. Gleises und Elektrifizierung ertüchtigt und optimiert wird, so dass das Biosphärenreservat mit einem adäquaten umweltfreundlichen Verkehrsmittel erreicht und erschlossen werden kann.

Wir befürchten durch den 4-spurigen B10-Ausbau die Zerstörung der touristisch sehr stark nachgefragten südpfälzischen Landschaft, so dass auf Tourismus und Weinbau gravierend negative Auswirkungen entstehen und somit die wichtigste Wirtschaftsfaktor der Region erheblich beeinträchtigt werden.